AGB von businessdesign.rocks · Stand: November 2026
(1) Anbieterin der unter der Geschäftsbezeichnung businessdesign.rocks bereitgestellten Inhalte und Leistungen ist:
Christiane Braas
Einzelunternehmen / entreprise individuelle
2, route de Beaufort
L-6360 Grundhof
Luxemburg
Telefon: +352 621 471 452
E-Mail: info@christianebraas.com
RCS Luxembourg: A42688
Umsatzsteuer-ID / TVA: LU32655009
Autorisation d'établissement: Nr. 10094594/2
– nachfolgend „Anbieterin".
(2) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung von und die Teilnahme an den von der Anbieterin bereitgestellten digitalen Inhalten, Selbstlernkursen, Mitgliederbereichen, Communitys, Gruppenmentorings, individuellen Beratungen, Workshops, Live-Formaten und sonstigen entgeltlichen oder unentgeltlichen Angeboten, soweit diese Bedingungen wirksam in das jeweilige Nutzungs- oder Teilnahmeverhältnis einbezogen wurden.
(3) Im Sinne dieser Bedingungen bezeichnet:
(4) Verbraucherinnen und Verbraucher im Sinne dieser Bedingungen sind natürliche Personen, die zu Zwecken handeln, die nicht ihrer gewerblichen, geschäftlichen, handwerklichen oder freiberuflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmerinnen und Unternehmer sind natürliche oder juristische Personen, die – auch durch eine in ihrem Namen oder Auftrag handelnde Person – zu Zwecken handeln, die ihrer gewerblichen, geschäftlichen, handwerklichen oder freiberuflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Wird ein Vertrag teils zu beruflichen und teils zu privaten Zwecken geschlossen und ist der berufliche Zweck so begrenzt, dass er im Gesamtzusammenhang des Vertrags nicht überwiegt, gilt die handelnde Person als Verbraucherin bzw. Verbraucher. Maßgeblich ist der tatsächliche Zweck des jeweiligen Vertrags. Zwingende abweichende Begriffsbestimmungen des im Einzelfall anwendbaren Rechts bleiben unberührt. Der Umstand, dass eine Person selbstständig tätig ist oder eine Selbstständigkeit plant, macht sie nicht bei jedem Vertrag automatisch zur Unternehmerin bzw. zum Unternehmer.
(5) Soweit ein Angebot ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer gerichtet ist, wird dies in der jeweiligen Angebots- oder Bestellbeschreibung deutlich kenntlich gemacht.
(6) Individuelle Vereinbarungen sowie die Angebotsbeschreibung des erworbenen Angebots gehen diesen Bedingungen vor, soweit sie im Einzelfall abweichende oder speziellere Regelungen enthalten.
(7) Ergänzend gilt das jeweils wirksam einbezogene gesonderte Dokument „Nutzungsbedingungen von businessdesign.rocks“ für die Verwendung der bereitgestellten Inhalte und Materialien.
(8) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen von Unternehmerinnen und Unternehmern werden nur Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
(9) Vertragssprache ist Deutsch.
(1) Neue kostenpflichtige Produkte und Leistungen der Anbieterin werden ausschließlich über externe Reseller verkauft.
(2) Vertragspartnerin bzw. Vertragspartner des Kaufvertrags ist der im konkreten Bestellprozess als Verkäufer ausgewiesene Reseller. Maßgeblich hierfür sind insbesondere die Angaben im Bestellformular, in der Bestellbestätigung und auf der Rechnung.
(3) Für den Abschluss und die Abwicklung des Kaufvertrags, insbesondere hinsichtlich
gelten die Bedingungen des jeweiligen Resellers sowie die zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
(4) Die Anbieterin ist bei diesen Verkäufen nicht Verkäuferin, sondern Erbringerin der über den Reseller erworbenen Inhalte und Leistungen entsprechend dem jeweils vereinbarten Leistungsumfang.
(5) Für die tatsächliche Nutzung von und Teilnahme an Inhalten, Mitgliederbereichen, Communitys, Programmen, Veranstaltungen und sonstigen Leistungen der Anbieterin kann zwischen der Teilnehmerin bzw. dem Teilnehmer und der Anbieterin ein eigenständiges Teilnahme- und Nutzungsverhältnis bestehen. Ein solches Verhältnis und die Geltung dieser Bedingungen setzen eine wirksame rechtliche Grundlage voraus, insbesondere eine wirksame Einbeziehung, bei der vor oder bei Vertragsschluss bzw. Registrierung ausdrücklich auf diese Bedingungen hingewiesen wird, ihr Inhalt in zumutbarer Weise zur Kenntnis genommen werden kann und die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer mit ihrer Geltung einverstanden ist. Eine bloße technische Freischaltung eines Zugangs gilt nicht als Zustimmung zu zusätzlichen Vertragsbedingungen. Bei Käufen über Reseller richtet sich die Einbeziehung nach der Gestaltung des jeweiligen Bestellprozesses; die Bedingungen des Kaufvertrags bleiben hiervon unberührt.
(6) Soweit Regelungen dieser Bedingungen ausschließlich die Durchführung, Nutzung oder Teilnahme an einer Leistung betreffen, gelten sie unabhängig davon, über welchen Reseller der Kauf erfolgt ist, sofern sie in das betreffende Nutzungs- oder Teilnahmeverhältnis wirksam einbezogen wurden.
(7) Gesetzliche Ansprüche der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers gegenüber dem Reseller als Verkäufer und gegenüber der Anbieterin als Leistungserbringerin werden durch die Aufteilung der Vertragsbeziehungen weder ausgeschlossen noch beschränkt.
(8) Bestandsverträge richten sich weiterhin nach den bei ihrem Abschluss vereinbarten Bedingungen. Bei Bestandsverträgen ist die Anbieterin selbst Vertragspartnerin. Sie kann insoweit insbesondere eigene Rechnungen ausstellen, vereinbarte Raten- oder sonstige Zahlungen unmittelbar einziehen, offene Forderungen geltend machen und die vereinbarten Leistungen bis zum vereinbarten Vertragsende erbringen. Diese Fassung der Bedingungen ändert Bestandsverträge nicht rückwirkend und begründet für sie keine neuen Pflichten. Vertragliche und gesetzliche Ansprüche aus Bestandsverträgen bleiben unberührt.
(9) Die Nutzung unentgeltlicher Angebote, insbesondere einer kostenfreien Community, begründet auf Grundlage der Registrierung ein eigenständiges unentgeltliches Nutzungsverhältnis, das unabhängig von einem Kaufvertrag besteht (§ 3 Abs. 9).
(1) Die Anbieterin bietet Leistungen insbesondere in den Bereichen Business Design, Geschäftsmodelle, Positionierung, Angebote, Preisgestaltung, Marketing, Vertrieb, Sichtbarkeit, Unternehmensstrukturen, Prozesse, Selbstorganisation und weitere unternehmerische Themen an.
(2) Der konkrete Umfang einer erworbenen Leistung ergibt sich aus der Angebotsbeschreibung.
Digitale Einzelprodukte und Selbstlernkurse
(3) Digitale Einzelprodukte können insbesondere E-Books, Workbooks, Vorlagen, Checklisten, Audios, Videos, Aufzeichnungen, Selbstlernkurse oder andere digitale Inhalte umfassen. Sie werden je nach Angebotsbeschreibung als Datei zum Download oder als Zugang innerhalb eines Mitgliederbereichs bereitgestellt.
Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes Bestandteil des Angebots ist, beinhaltet ein solches Produkt keinen Anspruch auf persönliche Beratung, individuelle Rückmeldung, Live-Calls oder sonstige persönliche Betreuung.
Gruppenmentoring und Begleitprogramme
(4) Die Anbieterin bietet gruppenbasierte Mentoring- und Begleitprogramme an. Je nach Angebotsbeschreibung können diese insbesondere umfassen:
(5) Maßgeblich für den konkreten Umfang, die Laufzeit und die enthaltenen Leistungen ist die Angebotsbeschreibung.
(6) Individuelle Beratung und Rückmeldung innerhalb eines Gruppenprogramms werden im Rahmen des Gruppenformats erbracht. Sie begründen keinen Anspruch auf eine eigenständige, unbegrenzte 1:1-Begleitung, eine unbegrenzte Prüfung von Unterlagen, eine jederzeitige persönliche Erreichbarkeit oder eine bestimmte Reaktionszeit, soweit dies nicht ausdrücklich zugesagt wurde. Ausdrücklich zugesagte persönliche Beratungs- und Feedbackleistungen bleiben geschuldet.
Individuelle Leistungen
(7) Die Anbieterin kann individuelle Business-Design-, Beratungs- und Mentoringleistungen im 1:1-Kontext sowie individuell ausgearbeitete Leistungen anbieten.
Umfang, Laufzeit, Kommunikationswege, Anzahl und Dauer vereinbarter Termine sowie gegebenenfalls enthaltene digitale Inhalte ergeben sich aus der Angebotsbeschreibung bzw. der individuellen Leistungsvereinbarung.
Workshops und Live-Veranstaltungen
(8) Workshops, Live-Calls und sonstige Veranstaltungen können online oder in Präsenz durchgeführt werden. Termin, Dauer und konkreter Inhalt ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungs- oder Programmbeschreibung.
Kostenfreie Angebote und kostenfreie Community
(9) Die Anbieterin kann kostenfreie Inhalte, Downloads, Communitybereiche, Veranstaltungen, Challenges oder sonstige Angebote bereitstellen. Für diese gilt:
(10) Ausschließlich kostenfreie Angebote können für die Zukunft verändert, eingeschränkt oder eingestellt werden. Die Anbieterin informiert über wesentliche Änderungen oder die Einstellung einer kostenfreien Community vorab in angemessener Weise, soweit dies möglich und zumutbar ist. Gesetzliche Rechte, insbesondere bei digitalen Dienstleistungen und hinsichtlich eigener Beiträge und personenbezogener Daten, bleiben unberührt.
Dies gilt nicht für einen kostenfreien Bestandteil, der ausdrücklich als Teil einer entgeltlich erworbenen Leistung zugesagt wurde.
(1) Die Anbieterin schuldet die Bereitstellung bzw. Durchführung der konkret vereinbarten Leistung, nicht jedoch das Erreichen eines bestimmten persönlichen oder wirtschaftlichen Ergebnisses.
(2) Insbesondere werden keine bestimmten
garantiert.
(3) Beispiele, Erfahrungswerte, Fallstudien oder Ergebnisse anderer Personen dienen ausschließlich der Veranschaulichung und stellen keine Zusicherung entsprechender eigener Ergebnisse dar.
(4) Die Umsetzung von Strategien, Empfehlungen und vermittelten Inhalten sowie die daraus resultierenden unternehmerischen Entscheidungen liegen in der Verantwortung der jeweiligen Teilnehmerin bzw. des jeweiligen Teilnehmers.
(5) Die Bezeichnung einer Leistung als Mentoring, Kurs, Workshop, Community, Programm, Business Design oder mit einer vergleichbaren Bezeichnung bestimmt ihre rechtliche Einordnung nicht abschließend. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben uneingeschränkt anwendbar.
(6) Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, führen Angebote der Anbieterin nicht zu einer staatlich anerkannten Berufsausbildung, einem Hochschulabschluss oder einer sonstigen staatlich anerkannten Qualifikation.
(1) Digitale Inhalte, Communitys und Programmbereiche werden über von der Anbieterin ausgewählte technische Plattformen bereitgestellt.
(2) Die Anbieterin kann mehrere voneinander getrennte Communitys, Mitgliederbereiche oder Plattformumgebungen betreiben. Zugangsberechtigungen richten sich nach dem jeweiligen Nutzungsverhältnis, der erworbenen Leistung oder der konkret erteilten Freischaltung. Eine Teilnehmerin bzw. ein Teilnehmer kann gleichzeitig mehrere voneinander unabhängige Zugangsberechtigungen besitzen. Der Zugang zu einem Bereich begründet keinen Anspruch auf Zugang zu weiteren Bereichen.
(3) Ein Anspruch auf Nutzung eines bestimmten technischen Plattformanbieters besteht nur, wenn gerade dessen Nutzung ausdrücklich Bestandteil des erworbenen Angebots geworden ist.
(4) Die Anbieterin ist berechtigt, die zur Leistungserbringung eingesetzte Plattform aus sachlichem Grund zu wechseln, insbesondere aufgrund technischer Weiterentwicklungen, Sicherheitsanforderungen, der Einstellung oder Veränderung eines Drittanbieterdienstes oder vergleichbarer betrieblicher Gründe. Hierdurch dürfen der wesentliche Charakter und der Hauptnutzen der erworbenen Leistung nicht beeinträchtigt werden. Für Änderungen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt ergänzend § 6 Abs. 7. Der Teilnehmerin bzw. dem Teilnehmer entstehen durch einen Plattformwechsel keine zusätzlichen Kosten.
(5) Persönliche Nutzerkonten und Zugänge sind nur für die jeweils berechtigte Person bestimmt. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben und Zugänge nicht gemeinschaftlich genutzt werden, soweit nicht ausdrücklich eine Mehrfach- oder Unternehmenslizenz vereinbart wurde.
(6) Die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer ist verpflichtet, Zugangsdaten angemessen vor unbefugter Verwendung zu schützen und die Anbieterin über einen erkennbaren Missbrauch unverzüglich zu informieren.
(7) Die technische Nutzung setzt eine geeignete Internetverbindung sowie ein übliches, hinreichend aktuelles Endgerät, Betriebssystem und gegebenenfalls einen aktuellen Browser bzw. die erforderliche Anwendung voraus. Die hierfür erforderliche Ausstattung gehört nicht zum Leistungsumfang der Anbieterin. Wesentliche technische Mindestanforderungen werden, soweit sie über das Übliche hinausgehen, in der Angebotsbeschreibung angegeben.
(1) Die Dauer eines Zugangs zu kostenpflichtigen Angeboten richtet sich nach der Angebotsbeschreibung und der Beschaffenheit der jeweiligen Leistung.
(2) Downloads: Digitale Dateien, die zum Download bereitgestellt werden, stehen für den in der Angebotsbeschreibung angegebenen Zeitraum zum Abruf bereit. Heruntergeladene Dateien können im Rahmen der eingeräumten Nutzungsrechte dauerhaft verwendet werden. Es wird empfohlen, Dateien nach der Bereitstellung zu speichern.
(3) Separat erworbene Kurse und Plattformzugänge: Für einen separat erworbenen Kurs oder sonstigen Plattformzugang gilt die in der Angebotsbeschreibung angegebene Zugangsdauer. Ist keine ausdrückliche Zugangsdauer vereinbart, richtet sich die Dauer der Bereitstellung nach der Art der digitalen Leistung, nach dem, was die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer aufgrund der Angebotsbeschreibung vernünftigerweise erwarten kann, und nach den zwingenden gesetzlichen Vorschriften. Eine zeitlich unbegrenzte oder lebenslange Bereitstellung wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich zugesagt wurde.
(4) Programmbestandteile: Bei zeitlich befristeten Programmen, Mentorings und Mitgliedschaften endet der Zugang zu den ausschließlich im Rahmen dieses Angebots bereitgestellten Programm-, Kurs- und Communitybereichen grundsätzlich mit dem Ende des vereinbarten Teilnahmezeitraums. Gesondert und unabhängig erworbene Produkte sowie sonstige eigenständig bestehende Zugangs- und Nutzungsrechte bleiben vom Ende eines Programms unberührt.
(5) Laufende Mitgliedschaften und wiederkehrende Zahlungen: Laufzeit, Verlängerung und Kündigung entgeltlicher Mitgliedschaften und sonstiger Bezugsverhältnisse richten sich nach der Angebotsbeschreibung, den Bedingungen des jeweiligen Vertragspartners und dem zwingenden Recht. Eine automatische Verlängerung erfolgt nur, wenn sie wirksam vereinbart wurde. Die Kündigung ist gegenüber dem Vertragspartner des Kaufvertrags zu erklären; gesetzlich vorgeschriebene elektronische Kündigungsmöglichkeiten stellt der jeweilige Vertragspartner bereit. Mit dem wirksamen Ende des Vertrags endet der Zugang zu den davon umfassten Leistungen.
(6) Ausbleibende Zahlungen: Ist eine fällige Zahlung aus einem Kaufvertrag nicht geleistet worden, kann die Anbieterin den Zugang zu den Leistungen aussetzen, auf die sich die offene Zahlung bezieht, soweit dies nach den Bedingungen des jeweiligen Vertrags und dem zwingenden Recht zulässig ist. Eine technische Meldung über einen Zahlungsstatus berührt für sich genommen keine weiteren Zugangsrechte. Eigenständig bestehende Zugangs- und Nutzungsrechte, insbesondere an bereits vollständig bezahlten oder gesondert erworbenen Leistungen, bleiben unberührt. Nach Ausgleich wird der Zugang wieder freigeschaltet, soweit der Vertrag fortbesteht.
(7) Aktualisierungen und Änderungen: Die Anbieterin stellt Aktualisierungen bereit, soweit diese erforderlich sind, damit digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen vertragsgemäß bleiben.
Werden digitale Inhalte oder digitale Dienstleistungen über einen Zeitraum bereitgestellt, kann die Anbieterin sie über das zur Erhaltung der Vertragsgemäßheit Erforderliche hinaus ändern, insbesondere inhaltlich aktualisieren, technisch verändern, auf eine andere Plattform übertragen oder in weiterentwickelter Form bereitstellen, wenn
Beeinträchtigt eine solche Änderung den Zugang zu oder die Nutzung der digitalen Inhalte oder Dienstleistungen durch eine Verbraucherin oder einen Verbraucher mehr als nur geringfügig, wird diese bzw. dieser innerhalb einer angemessenen Frist vorab auf einem dauerhaften Datenträger über die Merkmale und den Zeitpunkt der Änderung sowie über das Recht zur Vertragsbeendigung oder gegebenenfalls über die Möglichkeit informiert, die digitalen Inhalte oder Dienstleistungen ohne die Änderung beizubehalten. In diesem Fall kann die Verbraucherin bzw. der Verbraucher den Vertrag innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Information oder nach dem Zeitpunkt der Änderung, je nachdem, welcher Zeitpunkt später liegt, unentgeltlich beenden. Das Beendigungsrecht besteht nicht, wenn die Möglichkeit eingeräumt wird, die digitalen Inhalte oder Dienstleistungen ohne zusätzliche Kosten unverändert beizubehalten, und diese weiterhin vertragsgemäß sind. Die Folgen einer Beendigung richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
(8) Einstellung: Wird ein separat erworbenes digitales Produkt endgültig eingestellt, informiert die Anbieterin die betroffenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer rechtzeitig vorher in angemessener Weise und unter Beachtung der gesetzlichen und vertraglichen Anforderungen. Die nach Absatz 3 geschuldete Bereitstellung sowie gesetzliche Ansprüche auf Bereitstellung, vertragsgemäße Leistung und Gewährleistung bleiben unberührt. Soweit Inhalte zum Download vorgesehen sind, wird eine angemessene Möglichkeit eingeräumt, diese vor der Einstellung zu sichern. Ein Anspruch auf die Herausgabe nicht zum Download vorgesehener Plattforminhalte, Videos, technischer Systeme oder sonstiger Bestandteile in einem bestimmten Dateiformat besteht nicht, soweit dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde oder gesetzlich vorgeschrieben ist.
(9) Beendigung durch den Reseller: Teilt der Reseller der Anbieterin mit, dass ein Kaufvertrag wirksam beendet, widerrufen, rückabgewickelt oder aus sonstigem Rechtsgrund aufgehoben wurde, darf bzw. muss die Anbieterin den damit verbundenen Zugang zu den betreffenden kostenpflichtigen Leistungen entsprechend beenden.
(10) Zwingende gesetzliche Ansprüche der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers bleiben von den vorstehenden Regelungen unberührt.
(1) Termine für Live-Calls, Workshops und sonstige Veranstaltungen werden über die jeweilige Plattform, per E-Mail oder über einen anderen von der Anbieterin vorgesehenen Kommunikationsweg bekanntgegeben.
(2) Muss ein Termin aus wichtigem Grund, insbesondere aufgrund von Krankheit, technischer Störungen oder vergleichbarer Umstände, verschoben oder abgesagt werden, bietet die Anbieterin einen angemessenen Ersatztermin an. Ist das Live-Format ausdrücklich Teil einer entgeltlich erworbenen Leistung, wird ein endgültig ausgefallener Termin nachgeholt oder durch eine im Wesentlichen gleichwertige Leistung ersetzt, soweit dies möglich und angemessen ist. Andernfalls richten sich die Rechte der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers nach den gesetzlichen Vorschriften.
(3) Kann eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer einen ordnungsgemäß angebotenen Gruppentermin nicht wahrnehmen, begründet dies grundsätzlich keinen Anspruch auf einen persönlichen Ersatztermin, eine Verlängerung des Zugangs oder eine anteilige Erstattung. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
(4) Ein Anspruch auf eine Aufzeichnung oder ein Replay eines Live-Formats besteht nur, wenn dies ausdrücklich als Bestandteil des Angebots zugesagt wurde.
(5) Werden Veranstaltungen aufgezeichnet oder live gestreamt, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Beginn bzw. vor Aktivierung der Aufzeichnung darauf hingewiesen. Aufzeichnungen erfolgen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Anforderungen. Formate, in denen individuelle Rückmeldungen zu persönlichen oder geschäftlichen Situationen einzelner Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegeben werden, werden grundsätzlich nicht aufgezeichnet.
(6) Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen nicht öffentliche Live-Calls, Workshops, Gruppengespräche oder vergleichbare Formate ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis nicht selbst aufzeichnen, mitschneiden, transkribieren lassen, anderweitig vervielfältigen oder veröffentlichen.
(7) Für individuell vereinbarte 1:1-Termine können gesonderte Termin-, Verschiebungs- und Stornierungsbedingungen gelten, sofern diese vor der jeweiligen Terminvereinbarung oder im Rahmen der individuellen Leistungsvereinbarung wirksam vereinbart wurden.
(1) Soweit Feedbackmöglichkeiten Bestandteil eines Angebots sind, werden diese innerhalb des für das jeweilige Angebot vorgesehenen Rahmens erbracht.
(2) Eine Möglichkeit, Fragen einzureichen oder Feedback anzufordern, begründet keinen Anspruch auf eine jederzeitige oder sofortige Antwort. Eine bestimmte Reaktionszeit besteht nur, wenn diese ausdrücklich vereinbart wurde.
(3) Gruppenbezogenes Feedback ersetzt keine individuell vereinbarte 1:1-Leistung.
(4) Kommunikationskanäle können abhängig vom jeweiligen Angebot insbesondere Mitgliederbereiche, Communityfunktionen, Videokonferenzen, E-Mail oder Messenger umfassen.
(5) Die Anbieterin ist nicht verpflichtet, Support- oder Feedbackanfragen über andere als die für das jeweilige Angebot vorgesehenen Kommunikationskanäle zu bearbeiten. Anfragen zur Ausübung gesetzlicher Rechte können stets an die in § 1 Abs. 1 genannte E-Mail-Adresse gerichtet werden.
(1) Für Käufe über Reseller richten sich Widerrufsrechte aus dem Kaufvertrag nach den zwingenden gesetzlichen Vorschriften sowie nach den beim Kauf bereitgestellten Widerrufsinformationen des jeweiligen Resellers.
(2) Ein Widerruf des Kaufvertrags ist gegenüber dem im Bestellprozess als Verkäufer und Vertragspartner ausgewiesenen Reseller zu erklären. Die hierfür vorgesehenen Kontaktmöglichkeiten und gegebenenfalls gesetzlich vorgeschriebenen elektronischen Widerrufsfunktionen werden vom jeweiligen Reseller bereitgestellt.
(3) Die Rückabwicklung eines Kaufs, insbesondere die Erstattung geleisteter Zahlungen, erfolgt über den Vertragspartner des Kaufvertrags. Fragen zu Rechnungen, Zahlungsabwicklung, Zahlungsstatus oder Erstattungen sind grundsätzlich an den jeweiligen Reseller zu richten.
(4) Die Anbieterin bietet für neue Käufe keine eigene Ratenzahlung, Finanzierung oder sonstige Kreditierung an. Etwaige Raten-, Finanzierungs- oder Zahlungsaufschubmöglichkeiten werden ausschließlich vom jeweiligen Reseller bzw. dessen Zahlungs- oder Finanzierungspartnern angeboten. Deren Bedingungen sowie etwaige Kreditwürdigkeitsprüfungen bestimmt und verantwortet der jeweilige Anbieter der Finanzierung.
(5) Bei Bestandsverträgen richten sich Zahlungen, vereinbarte Ratenzahlungen, Rechnungsstellung, Zahlungsverzug, Kündigung und Rückabwicklung nach den bei Vertragsschluss vereinbarten Bedingungen und den gesetzlichen Vorschriften. Ansprechpartnerin ist insoweit die Anbieterin.
(6) Zwingende gesetzliche Ansprüche gegenüber der Anbieterin als Leistungserbringerin werden durch die vorstehenden Regelungen nicht ausgeschlossen.
(1) Die von der Anbieterin bereitgestellten Texte, Videos, Audios, Grafiken, Konzepte, Workbooks, Übungen, Vorlagen, Präsentationen, Kursstrukturen, Materialien und sonstigen Inhalte können urheberrechtlich oder durch sonstige gesetzliche Rechte geschützt sein.
(2) Durch den Erwerb eines Produkts oder den Zugang zu einem Angebot werden keine Urheberrechte übertragen.
(3) Die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer erhält die zur vertragsgemäßen persönlichen Nutzung erforderlichen, nicht übertragbaren Nutzungsrechte. Eine Übertragung oder Weitergabe dieser Rechte an Dritte ist ohne entsprechende Berechtigung nicht gestattet.
(4) Die Anwendung des vermittelten Wissens im eigenen Leben und im eigenen Unternehmen ist ausdrücklich erlaubt. Eigene Strategien, Angebote, Texte, Produkte, Prozesse und sonstige Arbeitsergebnisse dürfen auf Grundlage des erworbenen Wissens entwickelt werden, auch unter Einsatz von KI-Werkzeugen.
(5) Nicht gestattet ist dagegen ohne entsprechende Erlaubnis insbesondere die vollständige oder wesentliche Übernahme, Vervielfältigung, Weitergabe, Veröffentlichung, der Weiterverkauf oder die Bereitstellung konkreter geschützter Materialien der Anbieterin an Dritte. Dies gilt auch, wenn Materialien vollständig oder in wesentlichen Teilen in KI-Dienste eingespielt werden, um daraus Produkte, Kurse oder sonstige Angebote für Dritte zu erstellen, oder wenn sie zum Training von KI-Modellen verwendet werden.
(6) Die Anbieterin behält sich die Nutzung ihrer Werke und sonstigen Schutzgegenstände für Text- und Data-Mining durch Dritte nach Art. 4 Abs. 3 der Richtlinie (EU) 2019/790 und den zu ihrer Umsetzung erlassenen nationalen Vorschriften ausdrücklich vor. Der Vorbehalt erfasst nur Nutzungen, für die ein solcher Rechtevorbehalt gesetzlich wirksam erklärt werden kann, einschließlich entsprechender Vervielfältigungen zum Training von KI-Modellen. Für Inhalte, die online öffentlich zugänglich sind, setzt die Wirksamkeit des Vorbehalts nach den gesetzlichen Vorschriften zusätzlich eine Erklärung in maschinenlesbarer Form voraus. Andere gesetzlich erlaubte Nutzungen, insbesondere Text- und Data-Mining zu Zwecken der wissenschaftlichen Forschung, bleiben unberührt.
(7) Vertrauliche Informationen und personenbezogene Daten anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer, etwa aus Community-Beiträgen, Calls oder Fallbesprechungen, dürfen nicht ohne entsprechende Berechtigung in externe KI-Dienste eingegeben oder an diese übermittelt werden.
(8) Die näheren Regelungen, einschließlich der Abgrenzung zwischen erlaubter Wissensanwendung und unerlaubter Materialübernahme, ergeben sich ergänzend aus dem gesonderten Dokument „Nutzungsbedingungen von businessdesign.rocks“.
(9) Zwingende gesetzliche Nutzungsbefugnisse und die Grenzen des urheberrechtlichen Schutzes bleiben unberührt.
(1) Rechte an eigenen Beiträgen, Texten, Bildern, Dokumenten, Arbeitsergebnissen und sonstigen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingebrachten Inhalten verbleiben bei der jeweiligen Person.
(2) Soweit Inhalte innerhalb einer Community oder eines Programmbereichs veröffentlicht werden, erhält die Anbieterin die für die technische Speicherung, Darstellung, Moderation und vertragsgemäße Bereitstellung innerhalb dieses Bereichs erforderlichen einfachen Nutzungsrechte.
(3) Die Anbieterin ist nicht berechtigt, persönliche Beiträge, Arbeitsergebnisse oder Aussagen allein aufgrund ihrer Veröffentlichung innerhalb eines geschützten Bereichs als öffentliches Testimonial, Werbeaussage oder Referenz zu verwenden. Hierfür bedarf es einer gesonderten Einwilligung bzw. Berechtigung.
(4) Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen nur Inhalte einstellen, zu deren Verwendung und Veröffentlichung sie berechtigt sind.
(5) Nach dem Ende eines Nutzungs- oder Teilnahmeverhältnisses verwendet die Anbieterin eingebrachte Inhalte nur im gesetzlich zulässigen Umfang weiter. Beiträge, die Teil gemeinsamer Diskussionen sind und von anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern weiter genutzt werden können, können in diesem Rahmen sichtbar bleiben. Verbraucherinnen und Verbraucher können nach den gesetzlichen Vorschriften verlangen, dass ihnen von ihnen bereitgestellte Inhalte zur Verfügung gestellt werden. Rechte nach der Datenschutz-Grundverordnung, insbesondere auf Löschung, bleiben unberührt.
(1) In Communitys, Gruppenprogrammen, Workshops, Live-Calls und vergleichbaren geschützten Bereichen wird ein respektvoller und sachlicher Umgang miteinander vorausgesetzt.
(2) Insbesondere unzulässig sind:
(3) Nicht öffentliche persönliche oder geschäftliche Informationen anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind vertraulich zu behandeln. Insbesondere dürfen Beiträge, Screenshots, Aufzeichnungen, Unterlagen, Gesprächsinhalte oder Informationen über Geschäftsmodelle und persönliche Situationen anderer Personen nicht ohne deren Zustimmung außerhalb des geschützten Bereichs veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden.
(4) Hinweise auf rechtswidrige oder gegen diese Bedingungen verstoßende Inhalte können jederzeit an info@christianebraas.com gemeldet werden, möglichst mit genauer Angabe des Inhalts, seiner Fundstelle und einer kurzen Begründung. Die Anbieterin prüft eingehende Hinweise zeitnah, sorgfältig und objektiv und informiert die meldende Person über den Eingang und ihre Entscheidung, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist. Werden bei der Bearbeitung von Hinweisen oder bei Moderationsentscheidungen automatisierte Mittel eingesetzt, wird hierüber im gesetzlich erforderlichen Umfang informiert.
(5) Die Anbieterin kann rechtswidrige oder gegen diese Bedingungen verstoßende Inhalte entfernen oder deren Sichtbarkeit einschränken. Bei Verstößen kann sie abhängig von Art und Schwere zunächst einen Hinweis oder eine Abmahnung aussprechen und bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen den Zugang vorübergehend einschränken oder die weitere Teilnahme aus wichtigem Grund beenden. Bei erheblichen Risiken für andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann ein Zugang vorübergehend gesperrt werden, bis der Sachverhalt geklärt ist. Bei besonders schwerwiegenden Verstößen kann eine vorherige Abmahnung entbehrlich sein.
(6) Über Maßnahmen nach Absatz 5 wird die betroffene Person unter Angabe der Gründe informiert, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Einwände gegen eine Maßnahme können per E-Mail an info@christianebraas.com erhoben werden; die Anbieterin prüft sie. Weitergehende gesetzliche Beschwerde- und Rechtsbehelfsmöglichkeiten, einschließlich des Rechtswegs, bleiben unberührt.
(7) Finanzielle Folgen einer Beendigung eines über einen Reseller geschlossenen kostenpflichtigen Vertrags richten sich nach den zwingenden gesetzlichen Vorschriften und den hierfür maßgeblichen Vertragsbeziehungen. Die Anbieterin entscheidet nicht einseitig über Erstattungsansprüche aus einem Kaufvertrag, dessen Vertragspartner der Reseller ist. Gesetzliche Rechte bei entgeltlichen Verträgen bleiben gewahrt.
(8) Die Anbieterin macht sich Beiträge oder Aussagen anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht allein aufgrund ihrer Veröffentlichung innerhalb der Community zu eigen und übernimmt keine Gewähr für deren Richtigkeit.
(1) Soweit die Teilnahme an einem Affiliate- oder Empfehlungsprogramm ermöglicht wird, gelten hierfür ergänzend die Teilnahme-, Abrechnungs- und Provisionsbedingungen des jeweiligen Programms bzw. der Plattform, über die es abgewickelt wird.
(2) Ein Anspruch auf bestimmte Provisionen, Umsätze oder Vermittlungserfolge besteht nicht. Art, Umfang, Zuordnung und Entstehung von Provisionen richten sich nach den jeweils wirksam vereinbarten Affiliate- bzw. Programmbedingungen.
(3) Partnerinnen und Partner handeln im eigenen Namen und auf eigene Verantwortung. Sie sind insbesondere verpflichtet,
(4) Bei Verstößen gegen Absatz 3 kann die Anbieterin die Teilnahme am Programm beenden. Rechte nach den jeweiligen Programmbedingungen und den gesetzlichen Vorschriften bleiben unberührt.
(5) Die Anbieterin kann ein Affiliate- oder Empfehlungsprogramm unter Beachtung bereits entstandener Ansprüche für die Zukunft verändern oder einstellen, soweit keine anderweitige verbindliche Zusage besteht.
(1) Die Leistungen der Anbieterin beziehen sich auf unternehmerische Themen und Businessentwicklung.
(2) Sie ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer-, Anlage-, Finanz-, medizinische oder psychotherapeutische Beratung durch hierzu qualifizierte Berufsangehörige.
(3) Soweit innerhalb eines Angebots allgemeine Informationen aus solchen Themenbereichen angesprochen werden, dienen diese lediglich der allgemeinen Information und stellen keine individuelle Fachberatung dar.
(4) Unternehmerische, rechtliche, steuerliche, finanzielle und persönliche Entscheidungen trifft die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer eigenverantwortlich.
(1) Vorübergehende technische Störungen oder Wartungsarbeiten können zu zeitweisen Einschränkungen der Verfügbarkeit digitaler Angebote führen. Die Anbieterin wird zumutbare Maßnahmen treffen, um von ihr beeinflussbare Störungen innerhalb angemessener Zeit zu beheben.
(2) Die Nutzung externer technischer Dienstleister und Plattformen befreit die Anbieterin nicht von ihren eigenen zwingenden gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtungen.
(3) Ist die Anbieterin aufgrund von Krankheit oder eines anderen erheblichen persönlichen Hindernisses vorübergehend an der Durchführung einer geschuldeten persönlichen Leistung gehindert, wird die betreffende Leistung innerhalb angemessener Zeit nachgeholt oder – soweit sinnvoll und zumutbar – gleichwertig ersetzt.
(4) Wird eine wesentliche geschuldete Leistung dauerhaft unmöglich, richten sich die Rechte der Beteiligten nach den zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
(5) Bei außergewöhnlichen Ereignissen außerhalb des vernünftigerweise kontrollierbaren Einflussbereichs der Anbieterin, insbesondere erheblichen Infrastruktur- oder Netzausfällen, Naturereignissen, behördlichen Maßnahmen oder vergleichbaren Ereignissen, können betroffene Leistungspflichten für die Dauer der tatsächlichen Behinderung aufgeschoben werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Gesetzliche Rechte der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers bei längerfristigen Behinderungen bleiben unberührt.
(1) Die Anbieterin haftet nach den jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
(2) Unbeschränkt haftet die Anbieterin
(3) Bei einer leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, auf den vertragstypischen und bei Beginn des Nutzungs- oder Teilnahmeverhältnisses vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf.
(4) Die Anbieterin haftet nicht allein deshalb für wirtschaftliche Nachteile, weil eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer auf Grundlage allgemein vermittelter Informationen eine bestimmte unternehmerische Entscheidung trifft oder ein erwartetes, nicht zugesagtes wirtschaftliches Ergebnis nicht erreicht. Die Haftung wegen einer Verletzung eigener gesetzlicher oder vertraglicher Pflichten bleibt hiervon unberührt.
(5) Für eigenständige Aussagen oder Handlungen anderer Communitymitglieder oder selbstständig tätiger Dritter haftet die Anbieterin nur, soweit ihr diese nach den gesetzlichen Vorschriften zurechenbar sind.
(6) Ausdrücklich geschuldete Leistungen bleiben geschuldet. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften, insbesondere zur Vertragsgemäßheit digitaler Inhalte und digitaler Dienstleistungen, bleiben unberührt.
(1) Personenbezogene Daten werden unter Beachtung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des anwendbaren luxemburgischen Datenschutzrechts und sonstiger einschlägiger Datenschutzvorschriften verarbeitet.
(2) Einzelheiten zu Art, Umfang, Zweck und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung, zu den eingesetzten Dienstleistern sowie zu den Rechten der betroffenen Personen ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung von businessdesign.rocks.
(3) In gemeinschaftlich zugänglichen Bereichen sind Beiträge für die jeweils berechtigten Mitglieder sichtbar. Es wird empfohlen, dort keine unnötigen sensiblen personenbezogenen Daten zu veröffentlichen.
(1) Beanstandungen hinsichtlich der von der Anbieterin bereitgestellten oder durchgeführten Leistung können an die Anbieterin unter info@christianebraas.com gerichtet werden.
(2) Beschwerden, die den über einen Reseller geschlossenen Kaufvertrag selbst betreffen – insbesondere Zahlung, Rechnung, Widerruf, Kündigung oder Erstattung –, sind grundsätzlich an den jeweiligen Reseller zu richten.
(3) Verbraucherinnen und Verbraucher können sich bei einer Verbraucherstreitigkeit unter den gesetzlichen Voraussetzungen an den
Service national du Médiateur de la consommation
6, rue du Palais de Justice
L-1841 Luxembourg
Luxemburg
Telefon: (+352) 46 13 11
E-Mail: info@mediateurconsommation.lu
wenden. Die Teilnahme an einem Verfahren vor dieser Stelle ist für beide Seiten freiwillig. Die Anbieterin ist zur Teilnahme nicht verpflichtet und entscheidet im Einzelfall, ob sie an einem Verfahren teilnimmt.
(4) Die frühere europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung ist eingestellt und steht für Beschwerden nicht mehr zur Verfügung.
(1) Für Teilnahme- und Nutzungsverhältnisse zwischen der Teilnehmerin bzw. dem Teilnehmer und der Anbieterin, in die diese Fassung der Bedingungen wirksam einbezogen wird, gilt das Recht des Großherzogtums Luxemburg unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Für Bestandsverträge gelten die ursprünglich wirksam vereinbarten Regelungen zum anwendbaren Recht und, soweit keine solche Vereinbarung besteht, das nach den gesetzlichen Vorschriften anwendbare Recht. Diese Bedingungen begründen für Bestandsverträge keine neue Rechtswahl.
Die Rechtswahl für den über einen Reseller geschlossenen Kaufvertrag richtet sich nach den dort vereinbarten Bedingungen und dem zwingend anwendbaren Recht.
(2) Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt die Rechtswahl nach Absatz 1 nur insoweit, als hierdurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Rechts entzogen wird, das ohne die Rechtswahl anzuwenden wäre.
(3) Für Unternehmerinnen und Unternehmer wird, soweit gesetzlich zulässig, für Streitigkeiten aus Teilnahme- und Nutzungsverhältnissen nach Absatz 1 Satz 1 unmittelbar zwischen ihnen und der Anbieterin der Gerichtsstand am Sitz der Anbieterin im Großherzogtum Luxemburg vereinbart.
(4) Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gelten die gesetzlichen internationalen und örtlichen Zuständigkeitsregelungen.
(1) Für ein Nutzungs- oder Teilnahmeverhältnis gilt die Fassung dieser Bedingungen, die bei dessen Beginn wirksam einbezogen wurde. Diese Fassung gilt für Nutzungs- und Teilnahmeverhältnisse, in die sie ab ihrer tatsächlichen Verwendung wirksam einbezogen wird. Die Angabe des Stands ersetzt keine wirksame Einbeziehung.
(2) Die bloße Veröffentlichung einer neuen Fassung ändert bestehende Rechtsverhältnisse nicht und wirkt nicht zurück. Für Bestandsverträge gilt § 2 Abs. 8.
(3) Änderungen während eines laufenden Nutzungs- oder Teilnahmeverhältnisses können insbesondere aufgrund zwingender Gesetzesänderungen, gerichtlicher Entscheidungen, Sicherheitsanforderungen oder notwendiger technischer Änderungen erforderlich werden. Soweit hierdurch wesentliche Rechte oder Pflichten verändert werden, erfolgt eine Änderung nur auf einer wirksamen vertraglichen oder gesetzlichen Grundlage. Gesetzlich vorgesehene Informations-, Zustimmungs-, Widerspruchs- und Beendigungsrechte bleiben gewahrt. Das bloße Schweigen einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers auf eine Änderungsmitteilung gilt nicht als Zustimmung.
(4) Auch bei unentgeltlichen Nutzungsverhältnissen ist eine Änderung dieser Bedingungen während des laufenden Nutzungsverhältnisses nur auf einer wirksamen vertraglichen oder gesetzlichen Grundlage möglich. Eine Änderung wird nicht allein durch ihre Mitteilung oder Veröffentlichung wirksam; Absatz 3 Satz 4 gilt entsprechend. Das Recht der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers, die Nutzung eines unentgeltlichen Angebots jederzeit zu beenden, bleibt unberührt. Zwingende gesetzliche Rechte bei digitalen Inhalten und digitalen Dienstleistungen bleiben gewahrt.
(5) Änderungen individueller Vereinbarungen können in Textform dokumentiert werden, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
(6) Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen im gesetzlich zulässigen Umfang unberührt. An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: November 2026